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Wie bekommt man einen Bischof – der Bischof in seiner Diözese Referent: Herr Dekan Pfarrer Werner Dippel 15. Jan. 2020   Ein derzeit in der Diözese Augsburg brandaktuelles Thema besetzte der Referent, Herr Dekan Pfarrer Werner Dippel aus Burgheim mit seinem Vortrag „Wie bekommt man einen Bischof – der Bischof in seiner Diözese“. Da der bisherige Bischof Zdarda im vergangenen Jahr das 75zigste Lebensjahr   erreicht und dem Papst sein Rücktrittsgesuch vorgelegt hat, bekommt die Diözese Augsburg einen neuen Bischof. Alle drei Jahre werden von den Bistümern Personalvorschläge eingereicht, die die Namen fähiger Priester für ein Bischofsamt enthalten. Diese Vorschläge werden vom Nuntius (ständiger Vertreter des Papstes in Deutschland) geprüft. In der engeren Auswahl werden dann drei Vorschläge dem Papst zur Entscheidung vorgelegt.  Auch der Staat (in unserem Fall die Bayer. Staatsregierung) hat hier ein Mitspracherecht und muss sein Einverständnis für die Berufung eines Bischofes erklären. Dies ist im Konkordat – Vertrag zwischen Kirche und Staat – festgelegt.  Wer Bischof werden oder sein will, muss über herausragende charakterliche Eigenschaften und einen ausgezeichneten Leumund verfügen, ebenso eine wache Intelligenz, die in einem akademischen Grad, also einem Doktortitel, mündet. Herr Dekan Pfarrer Dippel verstand es, die 25 Besucher in anschaulichen und gut verständlichen Erklärungen in diese spezielle Welt der Kirche einzuführen. So machte er seine Zuhörer mit den verschiedenen Ehrentiteln, die ein Bischof erlangen kann, ebenso vertraut wie mit den Insignien, die einen Bischof als solchen erkenntlich machen. Ein Gebet um einen guten, neuen Bischof beschloss den kurzweiligen und interessanten Abend. Die Verkündigung des neuen Bischofs werde wohl an einem Freitag geschehen, so der Priester, und werde sehr bald erwartet. Frau Paula dankte dem Geistlichen für das gut gewählte Thema seines Vortrages.   Frauenkreis "St. Johannes der Täufer in Rain." ******************************************************12 Länder in 12 Monaten Das Ehepaar Wolfgang und Jana Römer erkundet Latein- und Südamerika Sie erfüllten sich einen Traum – und machten sich zunächst per Flugzeug auf den Weg über den „großen Teich“, den Atlantischen Ozean, um in die Welt von Latein- und Südamerika einzutauchen. Das Lehrerehepaar Jana und Wolfgang Römer nutzte ein Sabbatjahr – ein Freistellungsjahr – und begab sich auf diese abenteuerliche Reise, die sie u.a. in die Länder Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien – Uruguay, Brasilien, Mexiko und Kolumbien führte. Schwierig war es für die beiden Referenten, aus 10.000 Fotos, die sie während dieser Reise aufgenommen hatten, eine Auswahl zu treffen . In einer tollen Powerpoint Präsentation nahmen Jana und Wolfgang Römer dann die 45 interessierten Personen mit auf dieses große Abenteuer, das sie sowohl per Flugzeug, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse , die sich als klapprige Lastwagen erwiesen!) aber auch mit dem Fahrrad zurücklegten. Sie erreichten Potosi, die in Bolivien höchstgelegene Stadt der Welt auf 4.100 m Höhe. Besonders beeindruckt war das Ehepaar Römer von Peru – ein fantastisches Land mit Jahrtausend Jahre alter Geschichte  und spektakulärer Landschaft.  Ein unwahrscheinliches Naturschauspiel boten die  Gocta Wasserfälle, die  aus 700 m Fallhöhe tosend herabstürzen. Farbenfroh, laut und voller Leben, so stellte sich Mexiko vor. Aber auch die unmittelbare Begegnung -  sozusagen vis a vis - mit Pinguinen, Riesenschildkröten und Affen zählt zu den sicher unvergesslichen Eindrücken. Fremde Länder – fremde Sitten -in Ecuador gab es zum Festessen gegrillte Meerschweinchen – Ablehnung nicht möglich! „Die Herzlichkeit, die Hilfsbereitschaft  und die Offenheit der Menschen auf diesem Kontinent berührten und beeindruckten uns ganz besonders“, so die zwei Weltreisenden, die mit einem Rucksack voller Erlebnissen gesund und fit nach Deutschland zurückkehrten. Reisebericht Baltikum und St. Petersburg Robert Krause berichtet  dem Frauenkreis Dass der „Globetrotter“ Robert Krause bereits zum 12ten Mal im Frauenkreis seine vielen und beeindruckenden Reisen vorstellt, verdiente einen Sonderapplaus. In der Zeit der „weißen Nächte“ bereiste Herr Krause das Baltikum, drei in Nordosteuropa an der Ostsee gelegene Staaten– Litauen , Lettland und Estland – und als Höhepunkt St. Petersburg , Russland. 45 Personen, darunter auch wieder einige Männer, fanden sich an diesem schwülen und heißen Sommerabend  im kleinen Saal des Pfarrzentrums ein um in die große weite Welt einzutauchen. In Vilnius, der Hauptstadt Litauens, startete Herr Krause seine Reise nach Osten. Wegen seiner vielen Kirchen wird diese schöne Stadt auch das „Rom des Baltikums“ genannt.  Aber auch die Natur der kurischen Nehrung mit ihren 60 m hohen Dünen beeindruckte. Die größte Stadt des Baltikums, Riga, die Hauptstadt Lettlands, war das nächste Ziel. Besonders sehenswert sind die vielen und zum Teil sehr schön renovierten Jugendstilgebäude und die mittelalterliche Altstadt. In Tallin, der Hauptstadt Estlands und der Stadt des Singens, legen die großen Kreuzfahrtschiffe fast mitten in der Stadt an. Von dort nahm das Schiff dann Kurs auf Russland und steuerte gen St. Petersburg . Sicher war diese geschichtsträchtige an der Ostsee gelegene Hafenstadt der Höhepunkt dieser Reise. Die  Hauptstadt des damaligen Zarenreiches,   mit ihren prachtvollen und feudalen Palästen   gehört mit zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Europas.  In der Hoffnung, dass Herr Krause auch in Zukunft noch weitere interessante Reiseberichte für den Frauenkreis zusammenstellen wird, schloss die 1. Vorsitzende Frau Paula den sehr informativen Abend. ******************************************************Frauenkreis tritt in die Pedale Bildungsfahrt mit dem Fahrrad begeistert Groß war die Resonanz  zur Teilnahme an der diesjährigen Bildungsfahrt mit dem Fahrrad.  25 Frauen machten sich auf den Weg und traten heftig in die Pedale. Das erste Ziel war das sieben km entfernte Burgheim um dort die Limonadenfirma Brunnthaler zu besichtigen. Auf dem Firmengelände empfing uns der Chef des bereits in der 4. Generation geführten Familienunternehmens, das neben Mineralwasser auch Limonaden produziert und diese in über 1000 Getränkemärkte in ganz Bayern liefert.  Eine Führung durch die riesigen Hallen dieses modernen und familiär  geführten Unternehmens schloss sich an und begeisterte die Teilnehmer. Sehr nett wurden wir dann zu Butterbrezen und Kaffee eingeladen. Dass natürlich auch das gesamte Sortiment der Brunnthaler Limonaden zum Probieren bereitgestellt wurde, war dem Firmenchef Herrn Sausel ein wichtiges Anliegen. So gestärkt machten wir uns auf den Weg ins 4 km entfernte Illdorf . Ziel war die kleine und überaus idyllisch am Leitenberg gelegene Marienkapelle, die eine Ikone der Schwarzen Modonna von Tschenstochau beherbergt.  Dass an einem so begnadeten Ort  der Muttergottes mit einem Lied gedacht wird, war allen Frauen ein Anliegen. Zufrieden trat die Gruppe danach den Heimweg an. Nach der Rückkehr in Rain trafen sich die Damen noch auf ein Eis und beschlossen diesen schönen Tag, der von Frau Würth und Frau Stuber bestens organisiert worden war. ******************************************************************** Bildungsfahrt des Frauenkreises Der Ammersee und seine Sehenswürdigkeiten Pünktlich um 07:00 Uhr startete der Bus mit den 45 Teilnehmern, die erwartungsvoll diese Bildungsfahrt auf den  Berg „Andechs“ und das Ammerseegebiet antraten.   Als äußerst versierter Reisebegleiter erwies sich wieder einmal Herr Harald Mann, der seit vielen Jahren mit seinem großen und umfassenden  Wissen alle Teilnehmer beeindruckt. Die 1. Vorsitzende  des Frauenkreises,  Frau Marianne Paula, zeigte sich in ihrer Begrüßung sehr erfreut über das rege Interesse und auch über die Teilnahme einiger Herren. In einem Gebet bat die Vorsitzende um Schutz und Harmonie bei  dieser Fahrt.  Die Wallfahrtskirche St. Rosso in Grafrath, benannt nach dem Gründer dieser Kirche, Graf Rosso, bildete die erste Etappe dieser kleinen Reise. Weithin sichtbar erhebt sich auf einem kleinen Berg die Wallfahrtskirche des Kloster Andechs, neben Altötting der wichtigste Wallfahrtsort Bayerns. Was hatten wir doch für ein Glück, dass wir, obwohl  in der Wallfahrtskirche eine Pilgermesse stattfand, in dieses bekannte und bedeutende Gotteshaus einen Blick werfen konnten. Besonders beeindruckend  die Pieta, die sich in einer Seitenkapelle befindet.  Im Klostergasthof unterhalb der Wallfahrtskirche erwartete uns ein feines  Mittagessen.   Das köstliche, dunkle, leicht süßliche Bier, das hier gebraut wird, musste natürlich gekostet  werden.  So gestärkt gingen wir aufs  Schiff und setzten in einer halbstündigen Fahrt über den Ammersee nach Dießen über. Nach einem kleinen Rundgang durch den Ort freuten  wir uns auf die Kaffeepause im Gastgarten des Cafe Vogler.  Hier erwartete uns neben vielen feiner Kuchen auch eine angenehme Gartenatmosphäre und nette Gespräche. Höhepunkt dieser Fahrt war dann aber doch der Besuch des Marienmünsters in Dießen.  Schon beim Betreten des katholischen Gotteshauses war manches  staunende „Oh“ zu hören. Herr Mann übernahm die Führung in dieser prachtvollen Barockkirche und brachte sein großes Wissen um dieses mächtige und wunderbare Bauwerk  zu Gehör.   Angefüllt mit vielen Eindrücken  traten wir gegen 17:30 Uhr die Heimreise an und beendeten diesen schönen, sonnigen Tag.  Unser Reiseführer, Herr Mann, hielt auch im Bus noch einige unterhaltsame Anekdoten bereit. ******************************************************************** Der Lech – ein besonderer Fluss Mit Dr. Eberhard Pfeuffer, Vorsitzender des naturwissenschaftlichen Vereins Schwaben, konnte der Frauenkreis Rain einen namhaften und renommierten Referenten und Kenner des Lechs gewinnen. Die 1. Vorsitzende des Frauenkreises, Frau Marianne Paula, freute sich über die interessierten Gäste und konnte 35 Personen, darunter auch einige männliche Zuhörer,  begrüßen. Mit großer naturwissenschaftlicher  Kenntnis, aber auch mit viel  Hingabe und Gespür für Details nahm der Referent die Zuhörer in seinem Lichtbildervortrag mit auf die Wanderung entlang des Wildflusses Lech. 265 km legt der Lech, der in den Alpen entspringt und von Schmelzwassern des Formarinsees gespeist ist,  von der Quelle bis zur Mündung in die Donau zurück. Flora und Fauna, seltene Pflanzen wie der Klebrige Lein, Schmetterlinge (himmelbläuer Bläuling) und Insekten,  Fische wie Bachforellen und Eschen finden hier ihren Lebensraum. Eine Schatzkammer der biologischen Vielfalt, so der Referent, befindet sich in den Lechauen. So siedeln sich im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“  viele Vogelarten aus früheren Zeiten an, in großer Zahl sind Frauenschuh und Orchideen im wunderbaren Schneeheidekiefernwald zu finden.  Ein ökologisches Desaster nannte der Referent die Verbauung des Lechs am Forggensee. Der Artenvielfalt wurde hier der Lebensraum genommen. Eine Renaturierung ist derzeit im Gange, diese wird jedoch noch viele Jahrzehnte in Anspruch nehmen und erfordert immer wieder großen Einsatz der Naturschützer.  Fazit dieses eindrucksvollen Abends: Der Lech macht Lust zum Wandern und zum aufmerksamen Erkunden – auch in den Lechauen bei Rain kann man vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten begegnen.   ******************************************************************** Tilly Joho – Faschingsveranstaltung des Frauenkreises Ein voller Erfolg war sie wieder – die Faschingsfeier des Frauenkreises. Teils maskiert oder kostümiert haben sich die  95 gut gelaunte Frauen auf den Weg gemacht,  um im Dehner Blumencafe ein paar fröhliche Stunden zu erleben. Otto Meisinger erwies sich wieder einmal als bewährter musikalischer Unterhalter. Es kam sehr bald eine gute  Stimmung auf  - beim Singen und Schunkeln. Auch der eine oder andere Witz sorgte für manchen Lacher. Höhepunkt der Veranstaltung war sicher der Besuch der Kinderprinzenpaares Stella I. und Dennis  I. mit der Prinzengarde.  Die jungen, feschen  Faschingshoheiten bezauberten mit ihrem Tanz und auch die Garde zog das Publikum in seinen Bann. Die“ Grandseniorin“ des Frauenkreises, Frau Marlies Metschl, schrieb wieder einmal das „Drehbuch“, das sich der Mode aus „alter“ Zeit  widmete. Mit „Fallerie und Fallera“ nahm das Gesangsduo Sigrid Freiwald und Margit Kollmann sowohl  das Leinenunterhemd als auch das Mieder aufs Korn. ******************************************************************** Bildungsfahrt ins Museum der Margarethe Steiff In die Heimat des Steiff-Teddybären, der für viele Kinder über Generationen hinweg ein wichtiger Spielgefährte war und  ist, ging die erste Bildungsfahrt des Frauenkreises in diesem Jahr nach Giengen. Mit 32 Frauen an Bord startete unser Bus pünktlich um kurz nach 08:00 Uhr, so dass bis zur Öffnung des Museums noch Zeit für eine kurze Kaffeepause blieb.  Das liebevoll gestaltete Museum präsentiert auf mehreren Ebenen die Steiff-Erlebniswelt, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.  Teddy Knopf und die Puppe Frieda führen die Besucher in die Welt der Eisbären, die beiden geraten in die Unterwasserwelten mit Seeigeln, Krebsen, Haien und Pinguinen usw. . Lebensgroße Bären , sowie Löwen und Elefanten und Giraffen zäumen den Weg durch das Museum. Aber auch die Geschichte der Steiff-Dynastie und die Entwicklung ihrer Produkte aus einfachem Filz bis hin zum coolen Carl-Lagerfeld-Design  wurden in Schaufenstern dargestellt. Im Steiff-Bistro nahmen wir das Mittagessen ein.  Danach führte unser Rundgang durch Giengen. Auf der Heimfahrt machten wir Halt in Tapfheim, um im Cafe Bruno, am alten Bahnhof gelegen, eine gemütliche Kaffeepause einzulegen. Strahlender Sonnenschein begleitete uns an diesem Tag bis zur Rückkehr nach Rain******************************************************

 

 

 

                          Viel Glück und viel Segen ….

Geburtstagsfeier für die Mitglieder des Frauenkreises

Es ist schon gute Tradition, dass die Vorstandschaft des Frauenkreises die Mitglieder, die im vergangenen Halbjahr einen „besonderen“ Geburtstag feiern konnten, zu einer kleinen Feierstunde einlädt.  Die 1. Vorsitzende des Frauenkreises, Frau Marianne Paula, konnte im Januar  18 Frauen, die in der 2. Jahreshälfte 2017 einen runden bzw. halbrunden Geburtstag (ab 70 Jahre) feiern konnten, begrüßen. Die  Kaffeetafel im  kleinen  Pfarrsaal war zu diesem Anlass von Frau Paula wunderschön und  äußerst liebevoll  eingedeckt. Die Gäste erwartete ein Büffet mit Kuchen, gebacken von den Mitgliedern der Vorstandschaft.

In ihrer Begrüßung ging die Vorsitzende auf die verschiedenen Wege, die in der doch so langen Lebenszeit gegangen werden,  ein. Vom Weg der Kindheit, der so sehr viel Neues und Spannendes offenbart , der Weg,  der Widrigkeiten  und Probleme mit sich führt und auch der Weg, der uns durch die Begegnung mit und  lieben Menschen beglückend und froh macht.

Der Chor des Frauenkreises brachte die Geburtstagsständchen dar und die so harmonisch vorgetragenen Lieder fanden großes Gefallen bei den Jubilaren. Zudem wurden Gedichte und Geschichten, welche die verschiedenen und so unterschiedlichen „Wege“  zum Inhalt hatten, vorgetragen.

 

 

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Vortrag von Herrn Dekan Pfarrer Werner Dippel im Januar 2018:

 

„  Nachhaltig im Geiste Gottes leben“      in diesem Sinne veröffentlichte Papst Franziskus  am 18.05.2015 seine zweite Enzyklika, die sich mit dem Thema Umwelt beschäftigt. „Enzykliken“ gelten als das wichtigste Lehrschreiben des Papstes .

Die Vorsitzende des Frauenkreises, Frau Marianne Paula,  freute sich, dass sie Herrn Dekan Pfarrer Werner Dippel als Referent für dieses Thema gewinnen konnte. In gut verständlicher und lockerer Manier erläuterte Herr Pfarrer Dippel  diese „mahnenden Worte“ des Papstes, der in seiner Enzyklika „Laudato si“ erstmals ökologische Themen, die uns alle angehen, in den Mittelpunkt stellte. Ein nachhaltiger, respektvoller, wertschätzender, sozialer und ökologisch verantwortlicher Umgang mit dieser, unserer von Gott  erschaffenen Erde und den sie bewohnenden Menschen, wird von Papst Franziskus sehr eindringlich angemahnt. Die Sorge um das „gemeinsame Haus“, um das“ große Ganze“ muss uns Verpflichtung für die kommenden Generationen sein.. Hier sind der Klimawandel und die Zerstörung der biologischen Vielfalt ebenso Thema wie der Umgang mit Konsum, Technik  - und die Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Papst Franziskus wendet sich erstmals mit einer Enzyklika nicht nur an die Katholiken sondern an alle Menschen ´, die diese schöne „Haus“, unsere Erde,  bevölkern.

Mit dem „Lobgesang“ nach Franz von Assisi, dem gemeinsam gesungenen Lied „Laudato si, o mi signore“ – sei gepriesen, mein Herr - wurde diese sehr interessante Veranstaltung von den  35 interessierten Frauen und (auch einigen) Männern eröffnet. Mit einem Gebet für unsere Erde wurde dieser informative Abend abgeschlossen. Frau Paula bedankte sich bei Herrn Pfarrer Dippel, für dessen so anschauliche Auslegung dieser  Enzyklika, welche die gesamte Versammlung sehr zum Nachdenken angeregt hat.

 

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 „Das magische Norwegen „  Eine Reise auf der Hurtigrute

Die 1. Vorsitzende des Frauenkreises, Frau Marianne Paula, zeigte sich sehr erfreut, dass so viel Interesse an den Reiseausführungen zu Norwegen besteht, und begrüßte die 60 anwesenden Personen, darunter wiederum auch einige Männer, sowie den Referenten des Abends, Herrn Günther Mändle.

 

Herr Mändle gab eingangs einige Informationen zum Land Norwegen, das er auf den Hurtigruten (der Postschifflinie Norwegens, die an der Westküste die Orte verbindet) zusammen mit seiner Frau mit dem Schiff „Midnatsol“ (Mitternachtssonne) bereiste.

Norwegen, das Land der Wikinger und der Trolle, das Land der Fjorde und Schären und das Land der Mitternachtssonne ist fast so groß wie Deutschland und durch die Gewinnung von Gas und Strom ein Staat mit dem höchsten Lebensstandard in Europa. Der Fischfang spielt ebenfalls eine große Rolle, Starwanger ist der größte Fischereihafen.

In einer Powerpointpräsentation hatte Herr Mändle wunderbare Fotos seiner Reise zusammengestellt und so konnten die interessierten Besucher einen Einblick in diese atemberaubende Landschaft genießen. Die Midnatsol startete die 2.500 km lange Reise in Bergen – Stadt der Fjorde, der sehr malerisch gelegenen 2.größten Stadt Norwegens mit ihren bunten und farbenfrohen Häusern direkt am Meer. Entlang der Strecke der Hurtigruten  überspannen 18 Brücken die Fjorde, allesamt architektonische Meisterstücke der Brückenbaukunst. Am Nordkap, der nördlichsten Spitze Europas, das auf einem Fels gelegen ist, muss man gestanden sein! Hier ist der Fotobeweis, so Günther Mändle, einfach Pflicht.

Nachdenklich wurden die Zuhörer, als Herr Mändle von Kirkenes berichtete, eine Stadt 12 km von der russischen Grenze entfernt gelegen. Kirkenes war während des 2. Weltkrieges die meistbombardierte Stadt auf dem europäischen Festland. Die Führung im Luftschutzraum „Andersgrotta“, so der Referent, vermittelt auch noch heute das bedrückende Gefühl von Elend und Krieg. Der Einfluss Russlands macht sich auch heute noch bemerkbar.

Ja, und die Mitternachtssonne, die das Land auch um Mitternacht lediglich in eine Dämmerung taucht – dieses faszinierende Naturschauspiel ist für uns Mitteleuropäer ein einmaliges Erlebnis, inbegriffen ist der  zauberhafte, malerische Sonnenuntergang

Eine schöne Reise, auf die Herr Mändle alle Anwesenden virtuell mitgenommen hatte, ging zu Ende. Frau Paula dankte Herrn Mändle für diesen interessanten Abend – er macht Lust auf eine Reise entlang der Hurtigruten.

 

In autumn we sail Im Herbst fahren wir in den schönen Hjørundfjord

 

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Nachmittagsveranstaltung  des Frauenkreises

Brunnen – Boote - Badehose

 

Die 1. Vorsitzende des Frauenkreises, Frau Marianne Paula, konnte 22  interessierte Teilnehmer zur Nachmittagsveranstaltung sowie die Referentin Frau Friederike Rieger aus Donauwörth, begleitet von ihrem Mann, der die Technik übernahm, begrüssen.

Frau Rieger widmete sich dem Thema:

Brunnen – Boote – Badehose

Ernstes und Vergnügliches, Bekanntes und Unbekanntes über das nasse Element in Donauwörth.

In einer Power Point Präsentation hatte Herr Rieger wunderbare Fotos zusammengestellt und die interessierten Besucher waren erstaunt über die Schätze, die sich in Donauwörth verbergen.

Der Nachmittag bescherte den Anwesenden interessante Einblicke auf diesem Spaziergang durch die Stadt Donauwörth am und auf dem Wasser.

 

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Bildungsfahrt ins schöne Frankenland

 

Die diesjährige Bildungsfahrt des Frauenkreises Rain führte nach Franken, an den Main. Schon früh am Morgen, um 06:30 Uhr, startete der Bus mit 43 Teilnehmern in Richtung Norden.

Die 1. Vorsitzende, Frau Marianne Paula,  zeigte sich in ihrer Begrüßungsrede sehr erfreut, dass diese Fahrt so großes  Interesse hervorgerufen hat. Sie bedankte sich bei Herrn  Harald Mann, der sich wiederum bereit erklärte, die Reiseleitung zu übernehmen.  Schon während der Busfahrt informierte Herr Mann die Teilnehmer über das Frankenland – die Region Bayerns, die vor allem auch durch den Weinanbau bekannt ist.  So konnten die Teilnehmer erfahren, dass die englische Königin den  Frankenwein zu ihrem Lieblingswein erkoren hat und dieser bei offiziellen Empfängen angeboten wird.

Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir Volkach, eine kleine, hübsche Stadt am Main. Mit dem Schiff ging es dann über den Main, der sich zwischen Weinbergen und kleinen Hainen dahinschlängelt. Die zauberhafte Landschaft war eine Wohltat für die Sinne.

Die spätgotische Wallfahrtskirche Maria im Weingarten, auf einer Anhöhe malerisch oberhalb Volkach gelegen, war unser nächstes Ziel. Ein Fußweg führte uns zu dieser kleinen Kirche, die eines der wertvollsten Kunstschätze der Welt, so Herr Mann , beherbergt. Im Torbogen der Kirche aufgehängt befindet sich  die von Tillmann Riemenschneider in Holz geschnitzte „Rosenkranzmadonna“.

Nachdem wir das Mittagessen in einem schattigen Gartenrestaurant in Volkach eingenommen und dazu auch ein Gläschen Frankenwein genossen hatten, statteten wir der kath. Kirche in Volkach einen kurzen Besuch ab und staunten über dieses wahre Schmuckstück mitten in der Stadt. Danach stand die Besichtigung der Abtei Münster Schwarzach auf unserem Programm. In dem Benediktinerkloster wirkt Pater Anselm Grün . Zur Abtei gehören neben einem Gymnasium, in dem auch heute noch Mönche unterrichten, auch verschiedene Handwerksbetriebe. Hier werden Lehrlinge in vielfältigen Berufsfeldern (Bäcker und Metzger ebenso wie Schreiner, aber auch im Kunsthandwerk) ausgebildet. Im zum Kloster gehörenden Gästehaus übernachten jährlich zahlreiche Gäste aus aller Welt. Besonders beeindruckend die schlicht wirkende Klosterkirche mit dem wunderbaren Mönchschor und den 12 Seitenaltären.

Eine Kaffeestunde beschloss diese informative und gelungene Bildungsfahrt, ehe wir uns gegen 17:00 Uhr mit dem Bus  wieder auf den Heimweg machten. Ein herzliches Dankeschön ergeht an die beiden Organisatoren der Reise, Frau Marianne Paula und Herrn Harald Johannes Mann, der mit seinem vielfältigen Wissen über Kunst und Kultur,  aber auch über Land und Leute, diesen schönen Tag bereicherte.

 

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Religiöser Vortrag: Heiliger Raum:  Gedanken zum sakralen Raum im Christentum Referent: Herr Stadtpfarrer Jörg Biercher, Rain

Zur ersten Veranstaltung des Frauenkreises im neuen Jahr waren 26 interessierte Besucherinnen gekommen, um Herrn Stadtpfarrer Biercher  zu hören.

Was verstehen Sie unter einem „Heiligen Raum“ – diese Frage stellte der Referent zur Einführung in diesen Abend an seine Zuhörer.

Die Kirche, der Altarraum mit dem Allerheiligsten wurden natürlich an erster Stelle genannt. Aber auch in der Natur sind durchaus Räume und Plätze zu finden, die einer besonderen Ausstrahlung und Stille unterliegen, die einen „Schauder“ in uns auslösen und uns ehrfürchtig ob dieser wunderbaren Schöpfung werden lassen .  Berge, Wälder, Flüsse, Seen aber auch Quellen lösen doch oftmals ein ehrfürchtiges Staunen in uns aus, auch sie sind Stätten der Begegnung zwischen Gott und den Menschen.

Ein Raum gilt als heilig, wenn er einen besonderen Bezug zu Gott hat.  Religion ohne heilige Räume ist nicht denkbar. In einer PowerPoint Präsentation zeigte Herr Stadtpfarrer Biercher verschiedene Kirchen, wie den Dom zu Köln, Aachen und Speyer, sowie die Dresdner Frauenkirche und erklärte auch die verschiedenen Baustile, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder änderten. Aber auch moderne und neue Kirchen, die in München und Nürnberg stehen, wurden vorgestellt. Die erste Kirche entstand Ende des 2. Jahrhunderts; davor trafen sich die ersten Christen in Privaträumen von reichen Leuten. Die Heilige Stadt Jerusalem ist wohl der wichtigste Hl. Ort der christlichen Welt.

Die Räume und Gebäude der Kirchen sollten für Besucher, die in der Stille Trost, Hilfe und Hoffnung im Gebet suchen, immer geöffnet sein -  mit diesen Worten beendete Herr Stadtpfarrer Biercher diesen interessanten Abend.

 

1. Vositzende:

Marianne Paula, Steigweg 13, 86666 Burgheim, Tel.: 08432-501

eMail: jp1002@gmx.de

 

Für den Inhalt;     

Schriftführerin:    Christa Wintermayr

 

 

 

 

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